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DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HAUSWIRTSCHAFT e.V.

 
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Junges Forum - Beirat für Nachwuchsarbeit in der dgh

Kolloquium 2002

10. Kolloquium mit Workshop

Jubiläums-Kolloquium des JUNGEN FORUMS

Die Vorsitzende, Dr. Iris Brandenburger, beginnt das 10. Kolloquium mit einem Rückblick auf die Entwicklung des JUNGEN FORUMS in den letzten 10 Jahren. Das JUNGE FORUM, als die Plattform für junge Oecotrophologen, mit derzeit 47 Mitgliedern hat sich in dieser Zeit durch inhaltliche Vielfalt, qualitative Beiträge, Diskussionsfreudigkeit, Offenheit und seine kontinuierlich positive Entwicklung ausgezeichnet. Im letzten Jahr konnte es dann auch innerhalb der dgh als Beirat institutionalisiert werden. Die Wünsche für die Zukunft des JUNGEN FORUMS liegen in der Weiterverfolgung dieser Eigenschaften und in der Gewinnung neuer Mitglieder/innen.

Erfahrungsberichte über empirische Erhebungen in Afrika

Die erste Referentin Marion Schopp von der Universität Bonn beschäftigt sich im Rahmen ihrer Dissertation mit der knappen Ressource Wasser. Innerhalb des Teilprojekts "Sozioökonomische Entwicklung in Hinblick auf die Verfügbarkeit der Ressource", eines von 5 Teilprojekten im interdisziplinären Projekt IMPETUS (Integratives Management - Projekt für einen effizienten Umgang mit Süßwasser in Westafrika), an dem die Universität zu Köln und die Universität Bonn beteiligt sind, konnte sie empirische Untersuchungen in dem kleinen Dorf Sérou und ein Stadtteil von Djougou im Norden Benins (Afrika) durchführen. Benin ist eines der ärmsten Länder der Welt mit den typischen Merkmalen eines Entwicklungslandes und in dem im Jahr 2000 nur 63 % der Bevölkerung Zugang zu sauberen Trinkwasser hatten.
Die Feldphase in Sérou dauerte zwei Monate, in denen Marion Schopp den Wasserbedarf unter Berücksichtigung von sozioökonomischen Faktoren analysierte. Die Untersuchungen erfolgten in Form einer Befragung von 99 Haushalten und eine Expertenbefragung mit der Delphi-Methode. Es wurden sowohl Einzel- als auch Gruppeninterviews durchgeführt. Die Wasserbedarfserhebungen in den einzelnen Haushalten umfassten u.a. Wasserverbrauch pro Kopf, wasserbedingte Krankheiten und ökonomische Daten.
Das Erlernen der afrikanischen Stammessprache zur Überwindung von Sprachhindernissen und die Teilnahme am öffentlichen Leben erleichterten den für die Befragung erforderlichen Vertrauensaufbau zu den Menschen. Auch der Vertrauensaufbau und das persönliche Verhältnis zu den eigenen Mitarbeitern aus Sérou spielten, insbesondere zur Vermeidung von Datenmanipulation, eine wichtige Rolle. Die Mitarbeiter zeichneten sich durch ein breites Spektrum an Fähigkeiten aus und waren in ländlichen Bereichen motivierter als in Stadtvierteln. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit spielten für die Beniner keine große Rolle, so dass das Einhalten von Terminen schwierig war. Das Arbeitsumfeld auf dem Dorf und in der Stadt war durch fehlendes Wasser und Strom bzw. Stromausfall, nicht vorhandene Kommunikationsmitteln und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Arbeitsmaterialien gekennzeichnet.
Über Untersuchungsergebnisse konnte noch nichts berichtet werden, da die Analyse noch läuft, aber es lässt sich schon festhalten, dass die Bevölkerung in Sérou nur 14 bis 18 Liter sauberes Wasser pro Tag benötigt (WHO-Forderung: 20 Liter sauberes Wasser/Tag) und eine Wasserproblematik von den einzelnen Personen nicht empfunden wird.

Gemeinschaftsverpflegung als oecotrophologisches rbeitsfeld

Dr. Margit Bölts berichtet über ihre Arbeit als Mitarbeiterin der DGE im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. Die Gemeinschaftsverpflegung, als eine Form der Außer-Haus-Verpflegung neben der Individualgastronomie, untergliedert sich in die Bereiche Betriebsverpflegung, Verpflegung im Bildungs- und Ausbildungsbereich (z.B. Mensa), Care-Bereich (z.B. Senioreneinrichtungen) sowie sonstige Bereiche (z.B. Justizvollzugsanstalt oder Bundeswehr). Der Bereich der Betriebsverpflegung umfasst dabei den größten Anteil von Verpflegungsteilnehmern mit ca. 4,3 Mio. Teilnehmern pro Tag.
Die Aufgabenbereiche innerhalb der Gemeinschaftsverpflegung beinhalten Betriebsberatungen, Qualitätsmanagementsysteme, Schulungen / Seminare / Vorträge (zum Beispiel FIT KID, Hygiene oder "5 am Tag"), Medien / Öffentlichkeitsarbeit sowie den Themenbereich "Öko". Die Betriebsberatungen, wo überwiegend Oecotrophologen arbeiten, umfassen unter anderem die Bewertung und Erarbeitung von Speisepläne, die Beurteilung von Produktionssystemen (z. B. Cook & Chill) oder Wirtschaftlichkeitsanalysen in Bezug auf die Küche.
Das Aufgabengebiet der Gemeinschaftsverpflegung wird sich in den nächsten Jahren stärker etablieren und für Oecotrophologen mit ihrem interdisziplinärem Wissen ein interessantes Arbeitsgebiet werden. Dem Trend, das Fach Gemeinschaftsverpflegung aus der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen immer mehr zu entfernen, sollte demzufolge entgegen gewirkt werden.

Hauswirtschaftliche Bildung für Allgemein- und Berufsbildung - Entwicklungen und Trends

Pirjo Susanne Schack von der Universität Münster berichtet über Entwicklungen und Trends der Hauswirtschaft in Allgemein- und Berufsbildung in Deutschland. Hauswirtschaftliche Bildung im Bereich der Allgemeinbildung dient der Kompetenzbildung und Qualifikation zur Alltagsbewältigung. Die Kompetenzen für die Haushaltsführung sind nicht angeboren; Kennzeichen für den nicht bewältigten Alltag wie Fehlernährung, Überschuldung und dergleichen treten heute vielfach auf.
Hauswirtschaftliche Bildung findet im Kindergarten, im Primarbereich, in Sekundarstufe I und II sowie im Tertiärbereich statt. Im Kindergarten gibt es keinen einheitlichen Lehrplan, da die Kindergärten keinem Bildungsauftrag, sondern einem Betreuungsauftrag unterliegen. Dennoch findet hauswirtschaftliche Bildung z.B. durch gemeinsames Kochen statt. Lehramtsstudenten für die Primarstufe können z.B. in Nordrhein-Westfalen das Fach Sachunterricht, das auch hauswirtschaftliche Bildung beinhaltet, belegen. Innerhalb der Sekundarstufe I wird die hauswirtschaftliche Bildung in unterschiedlichen Fächern wie Hauswirtschaft, Haushaltslehre, Familienhauswesen, Wirtschaft-Arbeit-Technik und dergleichen integriert. Schwierigkeiten tauchen durch fehlende Fachlehrer/innen, den Kampf um eine ausreichende Stundenzahl und durch die Degradierung zum Wahlfach für schwächere Schüler auf. In Gymnasien fehlt die hauswirtschaftliche Bildung mittlerweile fast vollkommen.
Die Berufsausbildung zum Hauswirtschafter/in ist gekennzeichnet durch vielfältige berufliche Fortbildungsmöglichkeiten wie z.B. Meister/in der Hauswirtschaft oder staatlich geprüfte/r Wirtschafter/in. An Universitäten und Fachhochschulen können die Studiengänge klassisch als Diplom-Oecotrophologie oder als Bachelor- und Masterstudiengänge belegt werden. Festzuhalten bleibt, dass die hauswirtschaftliche Berufsausbildung durch ein besonderes Spektrum von Aufstiegsmöglichkeiten gekennzeichnet ist.
Die neueste Entwicklung im Bereich der hauswirtschaftlichen Bildung spiegelt sich in dem bundesweiten Zertifikatskurs Neueh@uswirtschaft für die berufliche Weiterbildung von Multiplikatoren in der hauswirtschaftlichen und familienbezogenen Erwachsenenbildung wider. Für die Vermittlung von Alltagskompetenzen zur Bewältigung unterschiedlicher Lebenslagen sowie für eine hohe Qualität hauswirtschaftlicher Versorgungsleistungen und personenbezogener Dienstleistungen sollte die hauswirtschaftliche Bildung weiter ausgebaut werden.

AEG-Produkttraining - Ein vielfältiges Aufgabengebiet

Die Bonner Absolventin Andrea Jenkel stellte den Arbeitsbereich des AEG Produkttrainings vor. Sie ist seit knapp zwei Jahren als Produkttrainer tätig. Die AEG Hausgeräte GmbH gehört zum Elektrolux-Konzern, dazu gehören auch Marken wie Juno, Zanker und Zanussi. Bei AEG werden drei Bereiche unterschieden und zwar die Einbaugeräte für den Möbeleinzelhandel, die Standgeräte vor allem für den Elektro-Handel und die Raumpflegegeräte. Die Produktion findet in Deutschland vor allem an den AEG-Standorten Nürnberg und Rotenburg statt.
Das Aufgabengebiet der Produkttrainerinnen und Produkttrainer sind sehr vielfältig. Die Hauptaufgabe steht in der Schulung von Mitarbeitern des Facheinzelhandels und des Möbeleinzelhandels. Themen der Schulungen sind neben Neuheitenvorstellungen, die Produktar-gumentation und die Vorteil-/Nutzen-Argumentation. Dazu kommen noch Grundlagenschulungen für Einsteiger und Monatageschulungen. Am Beispiel des Merkmals "Anzeige der Programmdauer" bei einer Waschmaschine wurde die Vorteil-/Nutzen-Argumentation verdeutlich. So ist ein Vorteil die Anzeige der Restlaufzeit, der persönliche Nutzen für den Kunden liegt nun darin, dass er nicht mehrmals in den Keller laufen muss, um zu überprüfen, ob die Maschine fertig ist. Die Produkttrainerinnen und Produkttrainer organisieren ihre Schulungen in ihrem Bereich völlig selbstständig, dazu gehört neben der Durchführung der Schulung auch die Terminabstimmung, die Organisation des Seminarraums und die Bereitstellung der entsprechenden Geräte.
Weitere Aktivitäten sind die Schulung von AEG-Innen- und Außendienstmitarbeitern. Dazu werden zwei Neuheitenschulungen pro Jahr und jeden Monat eine Innendienstschulung organisiert und durchgeführt. Ferner gehören Großhandelschulungen, Bearbeitung von Reklamationen, Beteiligungen an Messen und Tagungen, Erstellen von Schulungsunterlagen, Präsentationen und Wettbewerbsvergleichen zum Aufgabenbereich.

Veränderungen der Familien und der familiären Situation in Korea

So Young Shin von der Universität Bonn befasst sich in ihrer Dissertation mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Akademikerinnen in Südkorea. In ihrem Vortrag geht sie insbesondere auf die Veränderung der Rolle der Frau in der Familie in Südkorea ein. Die Gesellschaftsstruktur in Südkorea scheint der westlichen Gesellschaft aufgrund einer analog niedrigen Geburtenrate im Vergleich zu einer hohen Sterberate ähnlich zu sein. Die Frauen müssen innerhalb der Gesellschaft zwei Rollen erfüllen: Sie müssen einerseits ihre traditionelle Rolle als Ehefrau und Mutter erfüllen und sich andererseits an die moderne Gesellschaft durch z.B. höheres Bildungsniveau oder stärkere berufliche Selbstverwirklichung anpassen. Der grundsätzliche Konflikt zwischen der gleichzeitig optimalen Erfüllung von Familien- und Berufsrollen ist dabei offensichtlich.
Frau Shin beschreibt Veränderungen in Südkorea anhand dort verbreiteter Frauenbilder, die sich im Zeitverlauf insbesondere in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Situation im Land geändert haben. Diese beschreibenden Frauenbilder sind in Südkorea keineswegs allgegenwärtig, sondern sind eher als Trends zu sehen.
In den 80er Jahren sollte die Frau eine "Career Women" sein, das heißt dem Bild der modernen Frau hinsichtlich einer Selbstverwirklichung im Beruf entsprechen. Die berufliche Tätigkeit diente in dieser Zeit aber nur als Übergangsphase bis zur Heirat.
Danach etablierte sich das "Super-Woman"-Syndrom in der Gesellschaft. Super Women durften auf keinen Fall die traditionelle Rolle als Ehefrau und Mutter vernachlässigen und Karriere durfte nur gemacht werden, falls die Frau Beruf und Familie perfekt vereinbaren konnte.
Die "Hyun Mo, Yang Chu"-Zeit war geprägt von guten Müttern und liebevollen Frauen. Grundsätzliche Unterschiede zwischen Mann und Frau wurden als verschieden wie Sonne und Mond oder Tag und Nacht thematisiert. Der Mann war für die äußerliche Welt geschaffen, während die Frau für die häuslichen Bereiche und damit für die innerliche Welt zuständig war. Das Leitbild der "Hyun Mo, Yang Chu"-Frau existierte lange Zeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war höchstens von Überfrauen aus dem Fernsehen möglich.
Anfang der 90er Jahre wurde das Leitbild der "Missy" als eine Wortzusammensetzung von Miss und Mrs. verfasst. "Missy" war eine nicht mütterlich aussehende, das heißt gutaussehende Mutter bzw. eine nicht verheiratet aussehende Ehe- und Hausfrau. Diese Überbetonung vom äußerlichen Erscheinungsbild der Frau kommt insbesondere der Werbung entgegen. Die Herausforderung an die Frau sich nach der Heirat zu entwickeln ist zwar positiv zu betrachten, dennoch muss berücksichtigt werden, dass sich die Weiterentwicklung immer weniger auf den Beruf bezieht.
Die Wirtschaftskrise 1997 in Südkorea bewirkt, dass die mit hohen Kosten verbundene Selbstverwirklichung einer "Missy" durch die Betonung der traditionellen Rolle der Frau wieder abgelöst wird. Der Begriff der "Azumma" für verheiratete Frauen wird eingeführt. Diese Frauen sehen nur fern, besitzen kein Interesse für Politik oder Kultur, sondern nur für Lebensmittelpreise und sind durch ein ungepflegtes Aussehen gekennzeichnet. Wenn unverheiratete Frauen als "Azumma" bezeichnet werden, gilt das als Beleidigung. Ledige Frauen erfüllen nicht die Aufgaben der "Azumma" und grenzen sich eindeutig vom äußeren Erscheinungsbild der "Azumma" ab. Der Begriff der Azumma wird teilweise auch als Emanzipationsbegriff verwendet.
"Neu Hyun Mo, Yang Chu" ist das aktuelle Frauen-Leitbild. Es unterscheidet sich zu dem alten "Hyun Mo, Yang Chu" dadurch, dass die Frau nicht nur für die häuslichen Bereiche da sein soll, sondern den Ehemann auch nach außen unterstützen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben soll.
Die Frauenbilder in Südkorea wurden entsprechend der vorliegenden Wirtschaftslage geformt, so dass in Krisensituationen eher die traditionelle Rolle der Frau und in Wachstumszeiten eher die berufliche Rolle der Frau gefordert wurden. Die zeitliche Abgrenzung der Frauenbilder kann so erfolgen, allerdings existieren heute auch mehrere Frauenbilder parallel zueinander, so dass die "Azumma" ungepflegt in den Supermarkt einkaufen und die gestylte "Missy" zum wichtigen Geschäftstermin geht.

Deutscher Bauernverband - Lobbyarbeit heute?!

Einen Einblick in die Struktur und die Aufgabenbereiche des Deutschen Bauernverbandes (DBV) bietet den Kolloquiumsteilnehmern Angela Schulze-Horsel, die seit August 2001 als persönliche Referentin des Präsidenten Gerd Sonnleitner vom Deutschen Bauernverband arbeitet.
1948 wurde der DBV als Arbeitsgemeinschaft gegründet. Die Verbandsstruktur ist bis heute erhalten und seit der Wiedervereinigung sind weitere 5 Verbände im DBV aufgenommen worden. Neben der Aufgabe, die agrar-, wirtschafts-, rechts-, steuer-, sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitischen Interessen der Land- und Forstwirtschaft in ihrer Gesamtheit zu vertreten und die Tätigkeit der Mitgliederorganisationen in allen wesentlichen Aufgaben zu koordinieren liegt die Hauptaufgabe des DBV in der Mitgliederberatung und der Vertretung ihrer Interessen innerhalb der Bundesregierung und im Parlament sowie in der Unterstützung der Anliegen der deutschen Bauern bei allen europäischen Institutionen. Insgesamt werden mehr als 90 % aller Bauern über ihre Kreis- und Landesverbände vertreten. Die Geschäftsstellen des DBV sind in Bonn mit ca. 50 Mitarbeitern, in Berlin mit ca. 30 Mitarbeitern und in Brüssel mit 5 Beschäftigten.
Die Spitze des DBV bilden der Präsident Gerd Sonnleitner sowie der Generalsekretär Dr. Helmut Born mit seinem Stellvertreter. Als persönliche Referentin des Präsidenten werden von Angela Schulze-Horsel Veranstaltungen und Reden vorbereitet sowie Termine koordieniert und strukturelle Bereiche betreut. Die einzelnen Referate des DBV repräsentieren auch die verschiedenen und teilweise übergreifenden Tätigkeitsbereiche des Verbandes wie z.B. pflanzliche oder tierische Erzeugung dar. Die unterschiedlichen Fachausschüsse sind für die inhaltliche Detailarbeit z.B. im Bereich Rindfleisch, Agrarrecht oder Umweltschutz zuständig. In der Mitgliederversammlung sind die delegierten und ordentlichen Mitgliedsverbände (18 Landesbauernverbände, Bund der Deutschen Landjugend, Deutscher Raiffeisenverband und Bundesverband der Landwirtschaftlichen Fachschulabsolventen) sowie die assoziierten Mitglieder (46 Verbände und Institutionen) vertreten, die die Richtlinien der Verbandspolitik bestimmen.
Der DBV ermöglicht, dass das Image der Landwirtschaft z. B. durch offene Hofveranstaltungen verbessert wird. Für die Landwirte dient der Bauernverband als Ansprechpartner und verwirklicht mit dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" gemeinsame Ziele der Landwirtschaft. Insgesamt bietet der DBV ein breites Dienstleistungsspektrum an.
Nachteile des DBV können in der großen und heterogenen Verbandsstruktur, die zur Einflussnahme in fast allen Gebieten rund um die Landwirtschaft führt, gesehen werden. Die Ar-beit des DBV wird insbesondere von Natur- und Umweltschutzverbänden sehr kritisch gesehen. Weiterhin bestehen durch die abnehmende Zahl an Landwirten und durch die Tatsache, dass sich kaum jemand ehrenamtlich engagieren möchte, Schwierigkeiten bei der Instandhaltung des Verbandes.

Mitgliederversammlung des Jungen Forums

Auf der Mitgliederversammlung wurde die Vorsitzende Frau Dr. Iris Brandenburger nach ihrer zweiten Amtszeit mit großem Dank verabschiedet. Zum ihrem Nachfolger als Vorsitzender wurde Dipl.-Oecotroph. Konstantin von Normann gewählt. Für die zweite Amtszeit wurde Dipl.-Oeocotroph. Stefanie Scholl bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Dipl.-Oeocotroph. Angela Schulze-Horsel vom Deutschen Bauernverband gewählt.

Das 10. Kolloquium konnte die vielfältigen Arbeitsgebiete der Oecotrophologie und zukünftige Arbeitsstellen für Oecotrophologie-Studenten aufzeigen.

Dipl.-Oecotroph. Sabine Fleißig, Universität Bonn
Dipl.-Oecotroph. Stefanie Scholl, Universität Bonn

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