Junges Forum - Beirat für Nachwuchsarbeit in der dgh
Kolloquium 2008
Das diesjährige Kolloquium des JUNGEN FORUMS am Fachbereich Oecotrophologie der Fachhochschule Münster war gut besucht. Referenten stellen Projekte aus verschiedenen Bereichen der Haushaltswissenschaften vor.
Am letzten Wochenende im Oktober kamen traditionell die Nachwuchskräfte im Bereich der Haushaltswissenschaften zusammen, um sich auf dem 16. Kolloquium über den Verbrauch(er) im Spannungsfeld Haushalt auszutauschen. Fünf Beiträge aus einem vorausgegangenen Call for Papers sowie ein Fach- und ein Berufsfeldvortrag standen auf der Tagesordnung. Ein gemeinsames Abendessen und eine Stadtführung durch Münster rundeten das Programm ab.
Das Programm als PDF (95 kB) finden Sie hier.
Einführend referierte Diplom-Oecotrophologe Stefan Wahlen über die Thematik des Verbrauch(er)s im Spannungsfeld Haushalt. Die Alltagsgestaltung durch Haushaltsaktivitäten wurde historisch aufgearbeitet, wodurch verdeutlicht wurde, dass es sich beim Verbrauch im Haushalt nicht um ein neuartiges Phänomen handelt. Im Anschluss hieran wurde der mannigfaltige Tätigkeiten umfassende prozessuale Charakter des Verbrauchs im Haushalt diskutiert.
Die Mannigfaltigkeit der Auswirkungen des Verbrauchs von Haushaltspersonen und der Rolle der Haushaltspersonen als Verbraucher im Wirtschaftskreislauf spiegelten sich auch in den Vorträgen des Kolloquiums wider, welche sowohl die Perspektive privater Haushalte als auch die Sichtweise hauswirtschaftlicher Dienstleistungsbetriebe aufgriffen.
In den einzelnen Beiträgen wurde der Verbrauch(er) als die Grundlage für die individuelle Lebensgestaltung, was die Befriedigung von Wünschen und Bedürfnisse impliziert, sowie für die Daseinsvorsorge erläutert.
Konkret erstreckten sich die einzelnen Vorträge thematisch von der Nahrungszubereitung und Tischgemeinschaft über technische Prozesse bis hin zur Verdeutlichung des Einflusses der Mikro-Ebene Haushalt auf die Makro-Ebene Gesellschaft und den damit verbundenen Bildungsaspekten. Hierbei ist festzuhalten, dass das Wissen über die Zusammenhänge von Verbrauch(ern) und Haushalt(en) sowie die Folge von Kauf, Verbrauch und Transformation in Haushaltsprozessen unabdingbar sind für adäquat handelnde Verbraucher.
Das Verbraucherbild in der Gesellschaft
Diplom-Oecotrophologin Mareike Daum von der Universität Bonn widmete sich in ihrem Vortrag dem vorherrschenden Verbraucherbild in der Gesellschaft. Ausgehend von der Annahme, dass sich gesellschaftliche Entwicklungen durch Interdependenzen zwischen Mikro- und Makroebene vollziehen, zeigte Daum auf, wie das Verbraucherbild in der Gesellschaft skizziert wird. Die Politik spricht und definiert zwar einen "mündigen Verbraucher", im Alltag ist solch ein rationales Verhalten allerdings nur bedingt vorzufinden. Die Tatsachen, dass sich das Verbraucherverhalten aus der Perspektive der einzelnen Akteure differenziert, wird oftmals genauso ausgeblendet wie der produktive Charakter von Transformationsprozessen im privaten Haushalt selbst.
Ökonomische und finanzielle Verbraucherbildung für Erwachsene - Die Maßnahmen des vzbv und der VZ NRW
Aufbauend auf dem Verbraucherbild in der Gesellschaft erläuterte Diplom-Oecotrophologin Sabine Reinhart-Maack von der Universität Bonn, wie Bildungsmaßnahmen im Verbraucherbereich strukturiert sind. Exemplarisch wurden dafür die Maßnahmen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes als Teil des Instrumentariums einer Verbraucherpolitik erläutert. Hierbei wurde ein spezieller Augenmerk auf die ökonomische und finanzielle Verbraucherbildung im Erwachsenenbereich geworfen, wobei Reinhart-Maack betonte, dass die Angebote nicht dem aktuellen Bedarf entsprechen und inhaltlich einige Themengebiete von den analysierten Institutionen ausgeblendet werden. Ursachen hierfür können in finanziellen Restriktionen und der Gewichtung der Verbraucherbildung gesehen werden. Vorgeschlagen wird daher die Verbraucherbildung in Allgemeinbildenden Schulen auszubauen und sich in der Erwachsenbildung auf aktuelle Problemlagen zu konzentrieren.
Der Einfluss einer veränderten Tischgemeinschaft auf die Kommunikation
Aus haushaltssoziologischem Blickwinkel wurde von Diplom-Oecotrophologin Daniela Janzen die Kommunikation der Tischgemeinschaft als soziale Komponente der Nahrungsaufnahme betrachtet. Es handelte sich hierbei um Ergebnisse einer an der Universität Bonn erstellten Diplomarbeit. Das gemeinschaftliche Verhältnis der am Essen beteiligten Personen wurde unter dem Aspekt eines voranschreitenden Lebenszyklus betrachtet, im Speziellen beim Auszug von Studenten aus dem elterlichen Haushalt in eine studentische Wohngemeinschaft. Es wurde aufgezeigt inwiefern sich die Tischgemeinschaft in diesem Kontext entwickelt und sich die genutzten Kommunikationswege verändern.
Nachhaltigkeit in Bildung und Praxis des Ernährungs- und Verpflegungsbereichs
An der Fachhochschule Münster wird derweil das Forschungsprojekt "Nachhaltigkeit in Bildung und Praxis des Ernährungs- und Verpflegungsbereichs" bearbeitet.
Diplom-Oecotrophologin Marie Noelle präsentierte im Rahmen dieses Projektes Aspekte zur Stärkung der Nachhaltigkeitskompetenz von wichtigen Akteuren aus dem Bereich der Außerhaus- und Gemeinschaftsverpflegung. Inhalte und Prinzipien einer nachhaltigen Ernährung wurden auf verschiedenen Ebenen eines Netzwerkes analysiert, um die Akteure dementsprechend fördern zu können. Um möglichst viele Akteure zu erreichen, werden von der betrieblichen Erstausbildung bis zum betrieblichen Alltag inkl. Ausbilder/-innen in den Betrieben, Lehrkräfte und Schüler/-innen an berufsbildenden Schulen sowie auch Studenten/-innen der Lehrerbildung mit einbezogen. Leitthemen für die Ausbildung auf den verschiednen Ebenen wurden und werden entwickelt, bereits vorhandene Materialien dokumentiert und somit an Nachhaltigkeit orientierten Unterrichtseinheiten angeboten.
Energiemanagement im privaten Haushalt - aktuelle politische und wirtschaftliche Situation und Möglichkeiten im Bereich der Hausgeräte
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung beschäftigte sich M.Sc. Linda Bergenthum im Rahmen einer an der Universität Giessen erstellten Masterarbeit mit dem Energiemanagement privater Haushalte. Hierbei ging es konkret um das Potenzial des Abbaus von Lastspitzen im Bereich der Elektroenergie durch entsprechende Maßnahmen im privaten Haushalt. Durch den Einsatz von digitalen, sogenannten "intelligenten", Stromzählern kann die in Haushaltsprozessen verwendete Energie adäquater eingesetzt werden. Verdeutlicht wurde die Verlagerung der Aktivität von Elektrogeräten von Bergenthum am Beispiel von Kühlgeräten. Die Spitzenlast kann abgebaut werden, wenn private Kühlgeräte zu Spitzenlastzeiten kurzzeitig keinen Strom beziehen. Mit solchen Smart Power Systems kann die Stromlast gleichmäßiger verteilt und so umweltschonender Strom bereitgestellt werden, da ein Rückgriff auf uneffizient gewonnen, aber schnell zur Verfügung stehenden Strom, reduziert werden könnte.
Bericht aus der Praxis
Dr. Claudia Gabler stellte einleitend ihr Tätigkeitsfeld bei BSH - Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH sowie ihren bisherigen Werdegang vor. Gablers Vortrag thematisierte den Einfluss von Haushaltsgeräten auf das Klima unserer Erde und die Möglichkeit der BSH, aktiv durch die Entwicklung neuer Technologien und intelligenter Geräteauslastung zum Schutz der Ressourcen und des Klimas beitragen.
Diplom-Sozialökonomin Christine Volk-Uhlmann berichtete von ihrer Arbeit im Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, angesiedelt im Regierungspräsidium Stuttgart, wo sie sich mit Projekten der Gesundheitsförderung beschäftigt.
Mitgliederversammlung
Auf der Mitgliederversammlung wurden unterschiedlichste Aspekte der Nachwuchsarbeit sowie die Aktivitäten des Jungen Forums diskutiert. Auf das 2009 stattfindende 17. Kolloquium soll bereits an dieser Stelle besonders ausdrücklich hingewiesen werden. Es wird in den Tagungsräumen des Internationalen Verbandes für Hauswirtschaft (IVHW) in Bonn ausgerichtet werden. Erstmals wird es einen zweisprachigen (deutsch/englisch) Call for Papers geben, welcher der europäischen Vernetzung hauswirtschaftlich interessierter Nachwuchswissenschaftler dienen soll. Inhaltlich wird das kommende Kolloquium den alltäglichen Lebensweltbezug "Family - Household - Community" fokussieren.
Darüber hinaus wurde der Vorstand per Wahlen bestätigt. Der Vorsitz wechselte von Stefan Wahlen zu Markus Draaken. Als kooptiertes Mitglied wurde Insa Deeken einstimmig in den Vorstand aufgenommen, so soll Kontinuität in der Vorstandsarbeit gewährleistet werden.
Abgerundet wurde die Tagung durch gemeinschaftliche Programmpunkte. Der erste Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus, bei dem intensiv über die gehörten Vorträge gesprochen, sowie neue Themen aufgegriffen wurden. Auch wurden Herausforderungen und Probleme, die während des (Promotions-)Studiums auftreten angesprochen und diskutiert. Das 16. Kolloquium endete mit einer Stadtführung quer durch die Vergangenheit der schönen Stadt Münster.
Am letzten Wochenende im Oktober kamen traditionell die Nachwuchskräfte im Bereich der Haushaltswissenschaften zusammen, um sich auf dem 16. Kolloquium über den Verbrauch(er) im Spannungsfeld Haushalt auszutauschen. Fünf Beiträge aus einem vorausgegangenen Call for Papers sowie ein Fach- und ein Berufsfeldvortrag standen auf der Tagesordnung. Ein gemeinsames Abendessen und eine Stadtführung durch Münster rundeten das Programm ab.
Das Programm als PDF (95 kB) finden Sie hier.
Einführend referierte Diplom-Oecotrophologe Stefan Wahlen über die Thematik des Verbrauch(er)s im Spannungsfeld Haushalt. Die Alltagsgestaltung durch Haushaltsaktivitäten wurde historisch aufgearbeitet, wodurch verdeutlicht wurde, dass es sich beim Verbrauch im Haushalt nicht um ein neuartiges Phänomen handelt. Im Anschluss hieran wurde der mannigfaltige Tätigkeiten umfassende prozessuale Charakter des Verbrauchs im Haushalt diskutiert.
Die Mannigfaltigkeit der Auswirkungen des Verbrauchs von Haushaltspersonen und der Rolle der Haushaltspersonen als Verbraucher im Wirtschaftskreislauf spiegelten sich auch in den Vorträgen des Kolloquiums wider, welche sowohl die Perspektive privater Haushalte als auch die Sichtweise hauswirtschaftlicher Dienstleistungsbetriebe aufgriffen.
In den einzelnen Beiträgen wurde der Verbrauch(er) als die Grundlage für die individuelle Lebensgestaltung, was die Befriedigung von Wünschen und Bedürfnisse impliziert, sowie für die Daseinsvorsorge erläutert.
Konkret erstreckten sich die einzelnen Vorträge thematisch von der Nahrungszubereitung und Tischgemeinschaft über technische Prozesse bis hin zur Verdeutlichung des Einflusses der Mikro-Ebene Haushalt auf die Makro-Ebene Gesellschaft und den damit verbundenen Bildungsaspekten. Hierbei ist festzuhalten, dass das Wissen über die Zusammenhänge von Verbrauch(ern) und Haushalt(en) sowie die Folge von Kauf, Verbrauch und Transformation in Haushaltsprozessen unabdingbar sind für adäquat handelnde Verbraucher.
Das Verbraucherbild in der Gesellschaft
Diplom-Oecotrophologin Mareike Daum von der Universität Bonn widmete sich in ihrem Vortrag dem vorherrschenden Verbraucherbild in der Gesellschaft. Ausgehend von der Annahme, dass sich gesellschaftliche Entwicklungen durch Interdependenzen zwischen Mikro- und Makroebene vollziehen, zeigte Daum auf, wie das Verbraucherbild in der Gesellschaft skizziert wird. Die Politik spricht und definiert zwar einen "mündigen Verbraucher", im Alltag ist solch ein rationales Verhalten allerdings nur bedingt vorzufinden. Die Tatsachen, dass sich das Verbraucherverhalten aus der Perspektive der einzelnen Akteure differenziert, wird oftmals genauso ausgeblendet wie der produktive Charakter von Transformationsprozessen im privaten Haushalt selbst.
Ökonomische und finanzielle Verbraucherbildung für Erwachsene - Die Maßnahmen des vzbv und der VZ NRW
Aufbauend auf dem Verbraucherbild in der Gesellschaft erläuterte Diplom-Oecotrophologin Sabine Reinhart-Maack von der Universität Bonn, wie Bildungsmaßnahmen im Verbraucherbereich strukturiert sind. Exemplarisch wurden dafür die Maßnahmen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes als Teil des Instrumentariums einer Verbraucherpolitik erläutert. Hierbei wurde ein spezieller Augenmerk auf die ökonomische und finanzielle Verbraucherbildung im Erwachsenenbereich geworfen, wobei Reinhart-Maack betonte, dass die Angebote nicht dem aktuellen Bedarf entsprechen und inhaltlich einige Themengebiete von den analysierten Institutionen ausgeblendet werden. Ursachen hierfür können in finanziellen Restriktionen und der Gewichtung der Verbraucherbildung gesehen werden. Vorgeschlagen wird daher die Verbraucherbildung in Allgemeinbildenden Schulen auszubauen und sich in der Erwachsenbildung auf aktuelle Problemlagen zu konzentrieren.
Der Einfluss einer veränderten Tischgemeinschaft auf die Kommunikation
Aus haushaltssoziologischem Blickwinkel wurde von Diplom-Oecotrophologin Daniela Janzen die Kommunikation der Tischgemeinschaft als soziale Komponente der Nahrungsaufnahme betrachtet. Es handelte sich hierbei um Ergebnisse einer an der Universität Bonn erstellten Diplomarbeit. Das gemeinschaftliche Verhältnis der am Essen beteiligten Personen wurde unter dem Aspekt eines voranschreitenden Lebenszyklus betrachtet, im Speziellen beim Auszug von Studenten aus dem elterlichen Haushalt in eine studentische Wohngemeinschaft. Es wurde aufgezeigt inwiefern sich die Tischgemeinschaft in diesem Kontext entwickelt und sich die genutzten Kommunikationswege verändern.
Nachhaltigkeit in Bildung und Praxis des Ernährungs- und Verpflegungsbereichs
An der Fachhochschule Münster wird derweil das Forschungsprojekt "Nachhaltigkeit in Bildung und Praxis des Ernährungs- und Verpflegungsbereichs" bearbeitet.
Diplom-Oecotrophologin Marie Noelle präsentierte im Rahmen dieses Projektes Aspekte zur Stärkung der Nachhaltigkeitskompetenz von wichtigen Akteuren aus dem Bereich der Außerhaus- und Gemeinschaftsverpflegung. Inhalte und Prinzipien einer nachhaltigen Ernährung wurden auf verschiedenen Ebenen eines Netzwerkes analysiert, um die Akteure dementsprechend fördern zu können. Um möglichst viele Akteure zu erreichen, werden von der betrieblichen Erstausbildung bis zum betrieblichen Alltag inkl. Ausbilder/-innen in den Betrieben, Lehrkräfte und Schüler/-innen an berufsbildenden Schulen sowie auch Studenten/-innen der Lehrerbildung mit einbezogen. Leitthemen für die Ausbildung auf den verschiednen Ebenen wurden und werden entwickelt, bereits vorhandene Materialien dokumentiert und somit an Nachhaltigkeit orientierten Unterrichtseinheiten angeboten.
Energiemanagement im privaten Haushalt - aktuelle politische und wirtschaftliche Situation und Möglichkeiten im Bereich der Hausgeräte
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung beschäftigte sich M.Sc. Linda Bergenthum im Rahmen einer an der Universität Giessen erstellten Masterarbeit mit dem Energiemanagement privater Haushalte. Hierbei ging es konkret um das Potenzial des Abbaus von Lastspitzen im Bereich der Elektroenergie durch entsprechende Maßnahmen im privaten Haushalt. Durch den Einsatz von digitalen, sogenannten "intelligenten", Stromzählern kann die in Haushaltsprozessen verwendete Energie adäquater eingesetzt werden. Verdeutlicht wurde die Verlagerung der Aktivität von Elektrogeräten von Bergenthum am Beispiel von Kühlgeräten. Die Spitzenlast kann abgebaut werden, wenn private Kühlgeräte zu Spitzenlastzeiten kurzzeitig keinen Strom beziehen. Mit solchen Smart Power Systems kann die Stromlast gleichmäßiger verteilt und so umweltschonender Strom bereitgestellt werden, da ein Rückgriff auf uneffizient gewonnen, aber schnell zur Verfügung stehenden Strom, reduziert werden könnte.
Bericht aus der Praxis
Dr. Claudia Gabler stellte einleitend ihr Tätigkeitsfeld bei BSH - Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH sowie ihren bisherigen Werdegang vor. Gablers Vortrag thematisierte den Einfluss von Haushaltsgeräten auf das Klima unserer Erde und die Möglichkeit der BSH, aktiv durch die Entwicklung neuer Technologien und intelligenter Geräteauslastung zum Schutz der Ressourcen und des Klimas beitragen.
Diplom-Sozialökonomin Christine Volk-Uhlmann berichtete von ihrer Arbeit im Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, angesiedelt im Regierungspräsidium Stuttgart, wo sie sich mit Projekten der Gesundheitsförderung beschäftigt.
Mitgliederversammlung
Auf der Mitgliederversammlung wurden unterschiedlichste Aspekte der Nachwuchsarbeit sowie die Aktivitäten des Jungen Forums diskutiert. Auf das 2009 stattfindende 17. Kolloquium soll bereits an dieser Stelle besonders ausdrücklich hingewiesen werden. Es wird in den Tagungsräumen des Internationalen Verbandes für Hauswirtschaft (IVHW) in Bonn ausgerichtet werden. Erstmals wird es einen zweisprachigen (deutsch/englisch) Call for Papers geben, welcher der europäischen Vernetzung hauswirtschaftlich interessierter Nachwuchswissenschaftler dienen soll. Inhaltlich wird das kommende Kolloquium den alltäglichen Lebensweltbezug "Family - Household - Community" fokussieren.
Darüber hinaus wurde der Vorstand per Wahlen bestätigt. Der Vorsitz wechselte von Stefan Wahlen zu Markus Draaken. Als kooptiertes Mitglied wurde Insa Deeken einstimmig in den Vorstand aufgenommen, so soll Kontinuität in der Vorstandsarbeit gewährleistet werden.
Abgerundet wurde die Tagung durch gemeinschaftliche Programmpunkte. Der erste Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus, bei dem intensiv über die gehörten Vorträge gesprochen, sowie neue Themen aufgegriffen wurden. Auch wurden Herausforderungen und Probleme, die während des (Promotions-)Studiums auftreten angesprochen und diskutiert. Das 16. Kolloquium endete mit einer Stadtführung quer durch die Vergangenheit der schönen Stadt Münster.
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