Junges Forum - Beirat für Nachwuchsarbeit in der dgh
Kolloquium 2010
Das Kolloquium des JUNGEN FORUMS wird in diesem Jahr an der Universität Gießen stattfinden. Am 22. und 23. Oktober werden sich junge Nachwuchskräfte aus dem Bereich Hauswirtschaft bzw. Haushaltswissenschaften treffen, um das Thema Lebensqualität und Dienstleistungen zu diskutieren. Über einen »Call for Papers« werden Referentinnen und Referenten für das diesjährige Kolloquium am Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen, Bismarckstraße 37, gesucht.
Zum Thema: Dienstleistungen und Lebensqualität
Der tagtägliche Alltag ist geprägt durch Dienstleistungen verschiedenster Art. Die Lebensqualität wird wesentlich geprägt durch die individuellen Lebensbedingungen, so dass der Grad des Wohlbefindens von Verbrauchern durch qualitativ hochwertige Dienstleistungen gesteigert werden kann. Aus der Perspektive der Hauswirtschaft(-swissenschaft) können insbesondere personenbezogene und haushaltsnahe Dienstleistungen zur Steigerung individuell empfundener Lebensqualität beitragen.
Die Lebensqualitätsorientierung führt zur branchen- und sektorenübergreifenden Bündelung von Produkten und Dienstleistungen, so dass Branchengrenzen verschwimmen und Qualifikationen durch neue Kooperationen gebündelt werden müssen. Die Hauswirtschaft(-swissenschaft) steht zukünftig folglich vor einer großen Herausforderung diese inter- und transdisziplinär anzugehen, welche sowohl viele Forschungsfragen aufwirft als auch Good-Practice-Ansätze benötigt. Diese reichen von der allgemeinen Schulbildung über die berufliche Ausbildung und Abgrenzung spezialisierter hauswirtschaftlicher Fachkräfte von anderen dienstleistungsorientierten Berufgruppen bis hin zu gesellschaftlich relevanten Themen. An verschiedenen Beispielen wird dies deutlich: Verbraucherbildung und -beratung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Einsatz moderner Haushaltstechnik, respektive zu Pflegenden und Beruf oder Gestaltung von Dienstleistungen und Wohnräumen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen.
Zur Lebensqualität spielen, neben einer individuell-subjektiven Komponente, objektive Lebensbedingungen eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang kann dem Staat Verantwortung zugesprochen werden, wie zum Beispiel die europäische Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt andeutet. Hier wird deutlich, dass auch das Potenzial vom Markt bezogener (hauswirtschaftlicher) Dienstleistungen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dienstleistungen der Zukunft können vorhandene soziale, ökonomische, ökologische Probleme lösen, zum Beispiel im Gesundheitsbereich, und steigern damit die Lebensqualität der Menschen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen.
»Call for Papers«
Praktiker, Studenten, Diplomanden, Doktoranden und alle, die sich angesprochen fühlen, sind aufgerufen Abstracts aus den Bereichen der Hauswirtschaft und Haushaltswissenschaft sowie verwandter Disziplinen einzureichen. Diese können sich dabei auf aktuell laufende oder abgeschlossene Überlegungen und Projekte beziehen. Letzter Termin für die Abgabe (per E-Mail an
jungesforum@dghev.de) ist der 15.07.2010.
Wir erwarten eine einseitige Skizze (ca. 400 Wörter) mit Angabe des Titels und des Autors. Die eingegangenen Beiträge durchlaufen einen blindes Begutachtungsverfahren. Ausgewählte Paper werden in einem 30-minütigen Vortrag am Kolloquium präsentiert und im "Jahrbuch Junge Haushaltswissenschaft 2010" (ca. 10 DIN A4 Seiten) veröffentlicht.
Beim Verfassen der Abstracts ist darauf zu achten, dass die Problemstellung klar beschrieben ist, die gewählten Methoden verständlich dargestellt sind und gelieferte bzw. mögliche Ergebnisse erläutert werden. Bitte halten Sie sich im Text an diese Reihenfolge und an die Formatvorgaben DIN A4; Schriftgröße 12pt, Zeilenabstand 1,5; Seitenränder 2,5 cm. Über die Annahme werden die Autoren der eingereichten Papers voraussichtlich bis zum 15.08.2010 informiert. Das ausformulierte Manuskript für das Jahrbuch "Junge Haushaltswissenschaft" ist bis zum 30. November 2010 einzureichen.
Bei Rückfragen steht Stefan Wahlen (per e-Mail unter
jungesforum@dghev.de) gerne zur Verfügung.
Zum Thema: Dienstleistungen und Lebensqualität
Der tagtägliche Alltag ist geprägt durch Dienstleistungen verschiedenster Art. Die Lebensqualität wird wesentlich geprägt durch die individuellen Lebensbedingungen, so dass der Grad des Wohlbefindens von Verbrauchern durch qualitativ hochwertige Dienstleistungen gesteigert werden kann. Aus der Perspektive der Hauswirtschaft(-swissenschaft) können insbesondere personenbezogene und haushaltsnahe Dienstleistungen zur Steigerung individuell empfundener Lebensqualität beitragen.
Die Lebensqualitätsorientierung führt zur branchen- und sektorenübergreifenden Bündelung von Produkten und Dienstleistungen, so dass Branchengrenzen verschwimmen und Qualifikationen durch neue Kooperationen gebündelt werden müssen. Die Hauswirtschaft(-swissenschaft) steht zukünftig folglich vor einer großen Herausforderung diese inter- und transdisziplinär anzugehen, welche sowohl viele Forschungsfragen aufwirft als auch Good-Practice-Ansätze benötigt. Diese reichen von der allgemeinen Schulbildung über die berufliche Ausbildung und Abgrenzung spezialisierter hauswirtschaftlicher Fachkräfte von anderen dienstleistungsorientierten Berufgruppen bis hin zu gesellschaftlich relevanten Themen. An verschiedenen Beispielen wird dies deutlich: Verbraucherbildung und -beratung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Einsatz moderner Haushaltstechnik, respektive zu Pflegenden und Beruf oder Gestaltung von Dienstleistungen und Wohnräumen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen.
Zur Lebensqualität spielen, neben einer individuell-subjektiven Komponente, objektive Lebensbedingungen eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang kann dem Staat Verantwortung zugesprochen werden, wie zum Beispiel die europäische Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt andeutet. Hier wird deutlich, dass auch das Potenzial vom Markt bezogener (hauswirtschaftlicher) Dienstleistungen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dienstleistungen der Zukunft können vorhandene soziale, ökonomische, ökologische Probleme lösen, zum Beispiel im Gesundheitsbereich, und steigern damit die Lebensqualität der Menschen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen.
»Call for Papers«
Praktiker, Studenten, Diplomanden, Doktoranden und alle, die sich angesprochen fühlen, sind aufgerufen Abstracts aus den Bereichen der Hauswirtschaft und Haushaltswissenschaft sowie verwandter Disziplinen einzureichen. Diese können sich dabei auf aktuell laufende oder abgeschlossene Überlegungen und Projekte beziehen. Letzter Termin für die Abgabe (per E-Mail an
Wir erwarten eine einseitige Skizze (ca. 400 Wörter) mit Angabe des Titels und des Autors. Die eingegangenen Beiträge durchlaufen einen blindes Begutachtungsverfahren. Ausgewählte Paper werden in einem 30-minütigen Vortrag am Kolloquium präsentiert und im "Jahrbuch Junge Haushaltswissenschaft 2010" (ca. 10 DIN A4 Seiten) veröffentlicht.
Beim Verfassen der Abstracts ist darauf zu achten, dass die Problemstellung klar beschrieben ist, die gewählten Methoden verständlich dargestellt sind und gelieferte bzw. mögliche Ergebnisse erläutert werden. Bitte halten Sie sich im Text an diese Reihenfolge und an die Formatvorgaben DIN A4; Schriftgröße 12pt, Zeilenabstand 1,5; Seitenränder 2,5 cm. Über die Annahme werden die Autoren der eingereichten Papers voraussichtlich bis zum 15.08.2010 informiert. Das ausformulierte Manuskript für das Jahrbuch "Junge Haushaltswissenschaft" ist bis zum 30. November 2010 einzureichen.
Bei Rückfragen steht Stefan Wahlen (per e-Mail unter
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