Mein Motto: "Wohnen so gestalten, dass Menschen gut leben können."
Mein Weg in die dgh ist eng mit meinem fachlichen Interesse am Wohnen verbunden. Haushaltswissenschaft habe ich an der Universität Hohenheim studiert. Während eines Auslandsaufenthalts 1991 an der Universität Wageningen in den Niederlanden habe ich das Fach Wohnökologie belegt – ein Thema, das mich bis heute begleitet. Seitdem ist gutes Wohnen für mich weit mehr als eine Frage der Ausstattung oder Architektur. Mich beschäftigt, wie Wohnumgebungen so gestaltet werden können, dass sie Menschen im Alltag unterstützen, Orientierung geben und Lebensqualität fördern. Besonders am Herzen liegt mir dabei das Wohnen und die Umweltgestaltung für vulnerable Gruppen, etwa für Menschen mit Demenz.
Zur dgh bin ich 1996 gekommen. Auf einer Tagung lernte ich Herrn Prof. Bernd Schnieder von der Universität Gießen kennen, damals Vorsitzender des Fachausschusses Haushalt und Wohnen. Er lud mich zu einer Sitzung nach Gießen ein – aus dieser Begegnung entstand meine langjährige Verbindung zur dgh. Seitdem arbeite ich, in unterschiedlichen Phasen mal intensiver, mal mit etwas mehr Abstand, im Fachausschuss mit. Dazu gehörten unter anderem die Mitwirkung an Jahrestagungen und an Veröffentlichungen. Mit Gießen verbindet mich auch meine Promotion.
Aktuell ist meine Mitarbeit wieder besonders intensiv: Im Fachausschuss entsteht ein neues Wohnbuch, zugleich verantworten wir die Jahrestagung im kommenden Jahr. An der dgh schätze ich den fachlichen Austausch, die Offenheit für unterschiedliche Perspektiven und die Möglichkeit, Themen rund um Wohnen, Alltag und Lebensqualität gemeinsam weiterzuentwickeln.
Dr. Beate Radzey
Mitglied des Fachausschusses Haushalt und Wohnen

