Wohnen wieder bezahlbar machen: Positionspapier des vzbv und seiner Mitgliedsverbände

Rheine, 20. November 2019 - Bezahlbarer Wohnraum wird für viele Haushalte mehr und mehr zur Mangelware. Die dgh hat jetzt, gemeinsam mit mehreren Verbraucherverbänden und Gewerkschaften, ein Positionspapier erarbeitet, in das wertvolle Anregungen des dgh-Fachausschusses "Beratung" eingeflossen sind. Die Federführung für die Erstellung des Positionspapiers lag beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), in dem die dgh Mitglied ist.

Das Positionspapier der insgesamt 13 Organisationen nennt konkrete Vorschläge, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen. Dabei ist es gelungen, dass die so unterschiedlichen Beteiligten von Mieter- und Vermieterverbänden, Gewerkschaften und Verbraucherorganisationen eine gemeinsame und zugleich differenzierte Position in zentralen Fragen des bezahlbaren Wohnraums gefunden haben. Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, weitere Maßnahmen zur Begrenzung des Wohnkostenanstiegs zu ergreifen.

Wohnen wird bezahlbarer, wenn die Kosten für Bauen, Kaufen und die Bewirtschaftung von Wohnimmobilien gesenkt werden. Der Staat ist gefordert, Mieterhöhungen zu begrenzen, Miet- und Wohnungseigentumsrecht zu harmonisieren und mehr Bauland auszuweisen. Verbraucher sind bei ihrer Investition in Haus- und Wohneigentum effektiv zu unterstützen.

Im Positionspapier finden Sie die konkreten Forderungen der verschiedenen Verbraucherverbände und Gewerkschaften, die Mieter, selbstnutzende Eigentümer und private Vermieter vertreten. Das Positionspapier bildet die Grundlage für weitere Diskussionen zwischen dem vzbv und der Politik sowie den zuständigen Ministerien.

Auf der Internetseite der dgh hier und des vzbv hier steht das Positionspapier zum Download bereit.
Die Pressemitteilung ist hier erhältlich.

Kontakt:
Martina Schäfer, martina.schaefer(at)dghev.de

(Foto: analogicus - Pixabay)