Pressemitteilungen


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Neuer Vorstand bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft (BAG HW)

Rheine, den 04. Juni 2018 Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Hauswirtschaft (BAG HW) im Mai 2018 in Frankfurt wurde der Vorstand neu gewählt: Vorsitzende ist Elvira Werner vom DHB Netzwerk Haushalt e. V.. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden Heidrun Biedermann vom Deutschen Caritasverband e. V. und Helga Klingbeil-Weber von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands e. V. gewählt.

"Ziel des neuen Vorstands ist es", so Elvira Werner, „die Zusammenarbeit der Verbände weiterhin zu fördern und sich für die professionelle Hauswirtschaft mit ihren unterschiedlichen Facetten und vielfältigen Einsatzgebieten zu engagieren, mit besonderem Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der hauswirtschaftlichen Berufsbildung.“

Auf fast zwanzig Jahre erfolgreiche Arbeit kann die Bundesarbeitsgemeinschaft hauswirtschaftlicher Verbände (BAG HW) inzwischen zurückschauen. Sie wurde 1999 auf Wunsch aller hauswirtschaftlichen Verbände und Organisationen auf Bundesebene gegründet und ist seit Januar 2000 als Beirat in der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh) beheimatet. Den entsprechenden Bundesministerien und anderen Institutionen steht sie seitdem als Ansprechpartner mit ihrem umfassenden Netzwerk zur Verfügung.

Die Ziele der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft sind die gemeinsame Interessenvertretung für hauswirtschaftliche Belange in politischen und gesellschaftlichen Bereichen, die Mitwirkung und Einflussnahme bei Gesetzgebungsverfahren, Förderung der hauswirtschaftlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Förderung hauswirtschaftlicher Ausbildungs- und Arbeitsplätze und die Wertschätzung hauswirtschaftlicher Tätigkeiten. Zurzeit sind in der BAG HW zehn Bundesverbände und drei Landesverbände mit über einer Million Mitgliedern organisiert.

Weitergehende Informationen erhalten Sie bei: Elvira Werner, Vorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft, E-Mail: hauswirtschaft(at)werner-praxis.de

Bildunterschrift:
Der neue Vorstand der BAG HW (v.l.n.r.): Helga Klingbeil-Weber, Elvira Werner, Heidrun Biedermann.

 

 

ALTENPFLEGE 2018 vom 06. bis 08. März in der Messe Hannover / Wer gebraucht wird, fühlt sich wohler

Bewohner von Senioreneinrichtungen oder Senioren-WGs in hauswirtschaftliche Tätigkeiten einzubeziehen, steigert bei Vielen das Wohlbefinden. Wer dies nicht schon bei der Küchenplanung berücksichtigt, „verbaut“ sich viele Möglichkeiten mit den Bewohnern gemeinsam zu kochen, Wäschepflege zu betreiben und vieles mehr. Zahlreichen Aspekten, die es zu beachten gibt, widmen sich die Experten der ALTENPFLEGE Connect „Verpflegung und Hauswirtschaft“ am Stand C40 in Halle 19.

Prof. Dr. Angelika Sennlaub neue Vorsitzende der dgh

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) wählte am 23. Februar 2018 in Stuttgart eine neue Vorsitzende. Professorin Dr. Angelika Sennlaub von der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach wurde einstimmig zur Vorsitzenden gewählt.

Armutsbekämpfung durch Schuldenprävention

«Wie muss Schuldenprävention gestaltet und organisiert sein, damit sie einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten kann?» Mit dieser Frage setzten sich Fachpersonen am 9. und 10. November 2017 in Olten an der internationalen Tagung «Armutsbekämpfung und Schuldenprävention» auseinander.

In den letzten Jahren ist die Verschuldung von Privatpersonen deutlich angestiegen. Hauptgläubiger seien die Steuerämter, Krankenversicherungen und Konsumkreditbanken, so die beiden Armuts- und Verschuldungsexperten Prof. Dr. Carlo Knöpfel und Dr. Christoph Mattes der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Vor allem Kinder in hoch verschuldeten Familien leiden unter den Beeinträchtigungen der Verschuldung der Schweizer Privathaushalte.

Doch die Bekämpfung der Verschuldung und der daraus entstehenden Nöte ist nicht einfach. Es ist nicht damit getan, durch Finanzwissen oder Budgetformulare die Betroffenen zur Sparsamkeit zu erziehen oder zu disziplinieren. Es geht darum, armutsbetroffene Menschen für die Gefahren und Beeinträchtigungen von Verschuldung zu sensibilisieren, ihnen aber auch Alternativen zur Verschuldung im Alltag anzubieten. Erforderlich sind Angebote, die ermöglichen, auch mit wenig Geld die Probleme des Alltags zu bewältigen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Hierbei sind die Hilfswerke, private Initiativen, die öffentliche Verwaltung und die Politik gefordert, ein für armutsbetroffene Menschen geeignetes Beratungs- und Präventionsangebote zur Verfügung zu stellen und zu finanzieren.

Verschuldung verfestigt Armut, erschwert es den Betroffenen, sich von der Sozialhilfe abzulösen oder die finanziellen Verhältnisse zu verbessern. Deshalb ist es erforderlich, gesetzliche Grundlagen zur Vermeidung von Überschuldung zu schaffen. Allem voran die Möglichkeit, die Steuern direkt vom Lohn abziehen zu lassen oder die Sanierungs- und Entschuldungsverfahren zu vereinfachen.

Rund 200 Fachpersonen der Armutsbekämpfung, von Budget- oder Schuldenfachstellen, Sozialdiensten und der öffentlichen Verwaltung diskutierten das Thema «Armutsbekämpfung durch Schuldenprävention» an der Tagung in Olten. In Referaten, Workshops, Postern und auf einem «Markt der Möglichkeiten» wurde der aktuelle theoretische Diskurs beleuchtet und vorhandene Angebote der Schuldenberatung und -prävention aufgezeigt.

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW führte die Tagung zusammen mit 13 Kooperationspartnerinnen und -partnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch:
− ASB Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldnerberatungsstellen in Österreich
− Budgetberatung Schweiz
− Bundesamt für Sozialversicherungen BSV
− Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Deutschland
− Caritas Schweiz
− Dachverband Schuldenberatung Schweiz
− Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft, Fachausschuss Beratung
− Elternbildung Schweiz
− FemmesTISCHE Schweiz
− Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz Deutschland
− Pro Juventute Schweiz
− Schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX
− Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe

SKOS Link: www.forum-schulden.ch/programm

Weitere Auskünfte
Dr. Christoph Mattes Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Soziale Arbeit
Thiersteinerallee 57 4053 Basel
T +41 61 337 27 82
christoph.mattes@fhnw.ch

Kontakt
Renate Good
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Soziale Arbeit
Kommunikation und Marketing
Von Rollstrasse 10
4600 Olten
T +41 62 957 24 84
M +41 79 685 59 24
renate.good@fhnw.ch

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst neun Hochschulen mit den Fachberei-chen Angewandte Psychologie, Architektur, Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Soziale Arbeit, Technik und Wirtschaft. Die Campus der FHNW sind in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn angesiedelt.

Über 11'000 Studierende sind an der FHNW immatrikuliert. Rund 800 Dozierende vermitteln in 29 Bachelor- und 18 MasterStudiengängen sowie in zahlreichen Weiterbildungsangeboten praxisnahes und marktorientiertes Wissen. Die Absolventinnen und Absolventen der FHNW sind gesuchte Fachkräfte. Weitere Informationen unter www.fhnw.ch

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW mit Standorten in Basel und Olten ist lokal und regional verankert, international vernetzt und in ihren Leistungen in Aus- und Weiterbildung, Forschung und Dienstleistung breit anerkannt. In ihrem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt «Soziale Innovation» analysiert, initiiert und begleitet sie Innovationsprozesse in Kooperation und im Austausch mit der Praxis. Sie fördert damit die Professionalisierung der Sozialen Arbeit und trägt massgeblich zum Verständnis und zur innovativen Bearbeitung sozialer Probleme und gesellschaftlicher Herausforderungen bei.

 

 

Von Tatorten und Geschirrbergen - Die bundesweiten Berufsinformationen zur Hauswirtschaft sind online

Eine Lücke in der Landschaft der Berufsinformationen ist gefüllt! Vertreter/innen hauswirtschaftlicher Verbände haben mit finanzieller Unterstützung der zuständigen Stellen für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft eine gemeinsame Internetplattform entwickelt.

„Deine Karriere beginnt in der Hauswirtschaft!“ versteht sich als Internetplattform, bei der die Fäden der hauswirtschaftlichen Berufsbildung zusammengeführt werden. Sie steht aber auch für einen anderen Blick auf die Hauswirtschaft. Neben berufskundlichen Filmen geben kleine Trailer besondere Einblicke in die Arbeit der Hauswirtschaft. Dabei geht es um den Tatort Wäscherei und das Versetzen von Geschirrbergen. Ein Ansatz, der weiterverfolgt wird.

Die Seiten informieren über die Berufe der Hauswirtschaft, wobei die Ausbildung zum/r Hauswirtschafter/in im Mittelpunkt steht. Interessierte finden Informationen zu Beschäftigungsmöglichkeiten und zur Ausbildung. Durch die Einbindung der Ausbildungsordnungen sowie Querverbindungen zu den Internetseiten des Bundesinstitutes für Berufsbildung und der Bundesagentur für Arbeit besteht die Möglichkeit, auf weiterführende Informationen zurück zu greifen. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, direkt auf die Seiten der zuständigen Stellen für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft zugreifen zu können.

Der Auftrag für einen Internetauftritt, der vor allen Dingen anders als die schon bestehenden Informationen im Netz sein sollte, war schnell formuliert: "Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler." Doch dann kamen viele Fragen, auf die eine Antwort gefunden werden musste. Und das alles in Zeiten des Umbruchs in der hauswirtschaftlichen Berufsbildung. Richtig gearbeitet wurde an der Darstellung der hauswirtschaftlichen Berufe, in der bekanntlich die Sprache eine wichtige Rolle spielt. Dabei hat sich die Projektgruppe intensiv damit beschäftigt, wie und mit welchen Begriffen sich die Hauswirtschaft darstellt. Diese Entscheidung hatte zur Folge, sich von den Regelungen der Berufsverordnungen zu lösen, aber dennoch die Fachlichkeit sichtbar zu machen, wie sie in den verschiedenen hauswirtschaftlichen Berufsfeldern gelebt wird.

www.hauswirtschaft-ausbildung.de

Ansprechpartnerin: Martina Schäfer, Vorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft (BAG-HW), Martina88356@gmail.com

Wissenschaftlicher Nachwuchspreis der dgh

Für 2018 lobt die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) erstmals einen Preis für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten aus. Arbeiten der Kategorien Bachelor, Master oder Promotion aus den Studien- und Forschungsbereichen der Ökotrophologie oder verwandter Disziplinen sollen einen thematischen Schwerpunkt in Hauswirtschaft und Haushaltswissenschaften aufweisen. Prämiert werden Arbeiten mit innovativen Denkansätzen oder Handlungsempfehlungen für das jeweilige Themenfeld. Die Fragestellung ist für die Themen und die Arbeit innerhalb der hauswirtschaftlichen Fachgesellschaft von Interesse. Vorgeschlagen werden die Arbeiten durch die betreuenden Professoren und Professorinnen. Nach einer wissenschaftlichen Begutachtung durch zwei weitere Gutachter/innen werden in Zusammenarbeit mit dem Vorstand die Siegerinnen und Sieger in den drei Kategorien ausgewählt. Koordiniert wird das Verfahren durch Prof.‘in Christine Küster (HS Fulda) und Prof. i. R. Elmar Schlich (Uni Gießen). Der Preis ist verbunden mit einer Jahres-Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft, einer Veröffentlichung der Arbeit und einer entsprechenden Ehrung im Rahmen der dgh-Jahrestagung. Erstmalig vergeben wird der Nachwuchspreis auf der Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft vom 21. bis 23. Februar 2018 in Stuttgart. Vorschläge von erfolgreichen Abschlussarbeiten aus den letzten 12 Monaten sind bis zum 15. Dezember 2017 in digitaler Form bei der Geschäftsstelle der dgh einzureichen unter dgh(at)dghev.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Inge Maier-Ruppert, inge.maier-ruppert(at)dghev.de

dgh-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) hat am 21. September 2017 auf der Burg Warberg bei Helmstedt einen neuen Vorstand gewählt. Die Wahl stand turnusmäßig an. Neu in den Vorstand wurden gewählt Professor Dr. Sascha Skorupka, der an der Hochschule Fulda das Fachgebiet Haushaltstechnik vertritt, sowie Martina Schäfer, die seit Jahren in der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft die Bundesarbeitsgemeinschaft der hauswirtschaftlichen Verbände (BAG HW) leitet. Nicht mehr für den Vorstand kandidierten die bisherigen stellvertretenden Vorstandsmitglieder Sigried Boldajipour und Mareike Bröcheler. Beide werden weiterhin ihre fachliche Expertise in die Arbeit der dgh einbringen. Dr. Inge Maier-Ruppert kandidierte nicht mehr für den Vorsitz, wurde aber als stellvertretendes Vorstandsmitglied wiedergewählt. Die Suche nach einem Kandidaten/einer Kandidatin für den Vorsitz gestaltete sich schwierig. Die Vereinbarkeit der beruflichen Arbeitsbelastung mit einem Ehrenamt, für das beliebig Engagement aufgebracht werden kann, ist die offene Frage in vielen Verbänden, nicht nur in der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft. Die Mitgliederversammlung diskutierte in diesem Zusammenhang die Aufgaben wie auch die Anforderungen an den Vorsitz der Fachgesellschaft. In der nächsten Mitgliederversammlung anlässlich der Jahrestagung vom 21. bis 23. Februar 2018 in Stuttgart wird das Thema somit erneut auf der Tagesordnung stehen. Bis der Vorsitz im Februar neugewählt ist, vertritt Dr. Inge Maier-Ruppert die Fachgesellschaft weiter als kommissarische Vorsitzende. Dem dgh-Vorstand gehören nun an: Dr. Inge Maier-Ruppert (Lappersdorf), Martina Schäfer (Ostrach-Wangen), Prof. Dr. Sascha Skorupka (Fulda) sowie als geschäftsführendes Vorstandsmitglied Andrea Jenkel (Taunusstein) und als rechnungsführendes Vorstandsmitglied Christiane Heeren (Oldenburg). Ansprechpartnerin: Christiane Heeren, Vorstandsmitglied dgh, dgh(at)dghev.de