dgh - Erstunterzeichnerin des "Equal Care-Manifests"

Rheine, 19. Mai 2020 – Die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) unterstützt das Equal Care-Manifest und zählt zu den Erstunterzeichnerinnen. Das Manifest, das im Februar dieses Jahres im Rahmen des Equal Care Days – einer Initiative, die auf mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam macht – initiiert worden ist, reagiert auf die aktuelle Situation: Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wird deutlich, dass die Versorgung von Menschen in ihrem Zuhause oder in Institutionen systemrelevant ist.

"Diese Arbeit wird mehrheitlich von Frauen und Mädchen geleistet – unterbezahlt oder unentgeltlich", betonen die dgh-Mitglieder Prof. Dr. Angela Häußler und Prof. em. Dr. Uta Meier-Gräwe, die an der Erstellung des Manifests beteiligt waren. Sie fordern deshalb: "Die Wertschöpfung durch unbezahlte Care-Arbeit muss in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung abgebildet werden!"

Das Manifest fordert Maßnahmen in drei Säulen:

  • I. Anerkennung und Wertschätzung,
  • II. Faire Verteilung und
  • III. Strukturelle Unterstützung und Rahmenbedingungen von und für Care-Arbeit.

Initiator für das Manifest ist der gemeinnützige Verein klische*esc e. V., er koordiniert die übergreifende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Equal Care Day, sorgt für die Vernetzung aller Beteiligten und lädt auch Menschen und Organisationen aus anderen Ländern ein, sich aktiv und gemeinsam einzubringen.

Das Manifest ist seit dem 19. Mai 2020 um 12.00 Uhr veröffentlicht auf manifest.equalcareday.de

Kontakt dgh:

Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh)
Hafenstraße 9
48432 Rheine
Tel.: +49 5971 8007398
Fax: +49 5971 8007409
Mail: dgh(at)dghev.de
Internet: www.dghev.de

(Foto: manifest.equalcareday.de)