Fünf Kontinente, 40 Länder - Aufruf zur Teilnahme am Internationalen Forschungsprojekt: "COVID-19 Family Life Study"

Deutschland/Katar, 22. Juni 2020 – Die Deutsche Sektion der International Federation for Home Economics (IFHE) ist Kooperationspartner einer großen internationalen Studie zur Situation der Familien während der Corona-Pandemie. Ziel der Studie ist es zu erforschen, wie Familien weltweit mit der gegenwärtigen Pandemie umgehen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und welche Hilfestellungen sie bei künftigen Pandemien benötigen.

"Professor Dr. Anis Ben Brik von der Hamad Bin Khalifa University in Doha, Katar, hat mit einem Team einen detaillierten Fragebogen entwickelt, der in 18 Sprachen übersetzt, in 40 Ländern, auf fünf Kontinenten, in den Monaten Juli und August 2020, von möglichst vielen Haushalten und Familien ausgefüllt werden soll – auch in Deutschland", so Beatrix Flatt, Vorsitzende der IFHE, Deutschland. Sie ergänzt: "Gerne unterstützen wir das internationale Forschungsprojekt von Professor Brik. Dabei gilt es, deutschland- und weltweit eine möglichst hohe Beteiligung und Rücklaufquote zu erzielen und so zum Erfolg des Forschungsprojekts beizutragen. Deshalb wirbt die Deutsche Sektion der IFHE in ihren verschiedenen Netzwerken für die Beteiligung an der Fragebogenaktion."

Die ersten Ergebnisse sollen Ende des Jahres online zur Verfügung stehen – und sie werden bereits mit Spannung erwartet: Denn: Die Situation von Haushalten und Familien während der Corona-Pandemie und die plötzlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben große Auswirkungen auf Familien. Vielfach waren und sind Familien auf sich allein gestellt. Von einem Tag auf den anderen mussten und müssen sie ihre eigenen Strategien entwickeln, wie sie mit der Situation fertig werden. Deshalb erwartet die IFHE auch für ihre eigene Arbeit die Auswertungen mit großem Interesse, steht doch die Steigerung der Lebensqualität von Haushalten und Familien ganz oben auf der Agenda des internationalen Verbandes.

Dr. Christiane Pakula von der Hochschule Niederrhein und Vorstandsmitglied der IFHE, ist davon überzeugt, dass die Arbeit von Professor Brik einen bemerkenswerten Beitrag zum Verständnis der unterschiedlichen Herausforderungen, vor denen Familien mit Kindern in der Pandemie stehen, leisten wird. "Die Deutsche Sektion der IFHE ist dabei Teil eines beeindruckenden Netzwerkes ausinternationalen Verbänden, Forschungsinstituten und NGOs, das sich für das Wohlergehen von Kindern und Familien weltweit einsetzt", so Dr. Christiane Pakula, die den Kontakt zu Professor Brik und seinem Team vermittelte.

Ebenso überzeugt vom internationalen Forschungsprojekt ist auch Prof. Dr. Angelika Sennlaub, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh). Sie begrüßt die Chance, durch das Projekt neue Kenntnisse zur Situation von Familien in der aktuellen Krise zu erhalten. "Es geht bei Corona nicht nur um Homeschooling oder Homeoffice. Zudem ist es sehr wichtig, zu wissen, wie Familien den veränderten Alltag in den unterschiedlichen Ländern erleben", so Prof. Dr. Angelika Sennlaub.

Übrigens: An der Befragung können alle Personen teilnehmen, die in einem Haushalt mit Kindern leben. Für das Ausfüllen des Fragebogens werden zirka 30 Minuten benötigt. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt – inklusive der hier ergriffenen, hohen Datenschutzmaßnahmen – finden Sie unter:

www.covidfamilystudy.org

Über "Take Part" gelangt man zum Fragebogen und gibt die jeweilige Sprache ein, in der die Befragung durchgeführt werden soll.

Kontakt für Rückfragen:

Deutsche Sektion der International Federation for Home Economics (IFHE)
www.ifhe.org; office(at)ifhe.org
Beatrix Flatt, Lenauweg 2, 38350 Helmstedt, beatrix(at)flatt.de


Kontakt dgh:

Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh)
Hafenstraße 9
48432 Rheine
Tel.: +49 5971 8007398
Fax: +49 5971 8007409
Mail: dgh(at)dghev.de
Internet: www.dghev.de