Erkennen und begegnen Sie Ernährungsarmut in Ihrer Schule!
Es gibt ca. ein Viertel armutsbetroffener Haushalte pro Klasse. Anzeichen für Ernährungs-armut sind bspw. „versteckter“ Hunger (trotz Übergewicht), schlechte Hygiene oder fehlende Kleidung, sowie oft leere Brotdosen, nur Süßigkeiten oder Reste vom Vortag. Auch lässt sich Ernährungsarmut durch ständiges Gähnen, Unruhe, Zappeln oder starke Müdigkeit am Nachmittag erkennen. Kinder, die sich zurückziehen, aggressiv reagieren oder nachmittags zu Hause helfen müssen, können ebenfalls von Ernährungsarmut betroffen sein.
Schaffen Sie daher eine positive und wertschätzende Kultur rund ums Essen, die die Selbstständigkeit und das Bewusstsein für gute Ernährung fördert.
Dies können praktische Angebote sein wie das gemeinsame Zubereiten von Pausenbroten, der Ernährungsführerschein oder die Verankerung von gesundem Essen und Trinken im Ganztagsangebot, z. B. durch Kochaktionen, Forscheraufträge und Ernährungsprojekte.
Unterstützung kann ebenfalls die diskrete Vermittlung von lokalen Hilfsangeboten (z. B. der Tafel oder Sozialleistungen) sein.
Stichworte: Ernährungsarmut, Ernährungssicherheit.
Quellen:
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) (2025): Ernährungsarmut erkennen und begegnen – Was Lehrkräfte und Schulen tun können.
https://www.bzfe.de/presse/pressemeldungen-archiv/ernaehrungsarmut-erkennen-und-begegnen
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) (2025): Ernährungsarmut begegnen – Was können Schulen leisten?
https://www.bzfe.de/schule-und-kita/schulleben-gestalten/ernaehrungsarmut-begegnen
(aufgerufen am 16.12.2025)
Ein Tipp von Petra Wehmeier, 6. März 2026
Dieser Tipp steht Ihnen hier als Download zur Verfügung!
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