Kopf des Monats - August 2021

"Während des Studiums an der TU München-Weihenstephan machte Frau Prof.in Weggemann in den 1970er Jahren eine notwendige Mitgliedschaft in dgh und IFHE sehr deutlich. Als "HiWi" lernte ich die "Größen" des Fachs kennen und half bei der Organisation der "Königsteiner Tagungen". Nach meiner Ausbildung als Hauswirtschafterin und der Promotion kam ich durch meine Stelle bei der Ruhrgas zum FA Haushaltstechnik.

Anwendungsbezogene Haushaltswissenschaft und ihre interdisziplinäre Anbindung waren mir immer wichtig, was Projekte, Publikationen und Mitarbeit in verschiedenen dgh-Fachausschüssen auch während meiner Professuren an den Fachhochschulen Fulda und Osnabrück zeigen. Bei Studierenden habe ich immer für für die vielfältigen hauswirtschaftlichen Themen und Veranstaltungen geworben. Vielen Menschen konnte ich durch meine Netzwerkarbeit die Bedeutung von Hauswirtschaft und der dgh als zentraler Institution verdeutlichen.

Wenige Jahre war ich als Vorsitzende des Beirats für Internationale Fragen im erweiterten Vorstand der dgh, engen Kontakt hatte ich vor allem zu Maria Thiele-Wittig, Gerd Naumann und Alrun Niehage.

Die dgh sehe ich als notwendige Institution, gerade in Zeiten von Corona, in dem der Bedarf an Alltagskompetenz und hauswirtschaftlichen Dienstleistungen besonders deutlich wird. Der fachliche Austausch von dgh-Fachkolleginnen und Fachkollegen und das Aufzeigen von Forschungspotenzialen ist Basis für eine zukunftsfähige Haushaltswissenschaft. Auch deshalb unterstütze ich den dgh-Nachwuchspreis."

Prof.in i. R. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt
Koordinatorin des dgh-Nachwuchspreises