"Wer hat mich in die dgh gelockt?
Es war Rosemarie von Schweitzer zum Zeitpunkt meiner Entscheidung für die Haushaltwissenschaft nach dem Grundstudium. Sie lockte mich nach Wageningen zur Jahrestagung, bei der ich die faszinierende Welt der Wohnökologie und die dgh kennenlernte. Damit wurde für mich schon im Studium in Gießen klar, die wirklich spannenden Themen und Begegnungen finden rechts und links meines Weges durch das Studium statt.
Und was hat dazu beitragen, aktives Mitglied zu werden und zu bleiben?
Nach dem Studium wurde ich Mitglied im Fachausschuss Hauswirtschaftliche Dienstleistungsbetriebe (damals noch Fachausschuss Großhaushalt). Die ersten Jahre waren von einem Ringen um die "richtigen" Begriffe und ihre Bedeutungen geprägt. Der Sinn erschloss sich mir erst später.
Im Aufbau der Arbeitsstelle Hauswirtschaftliche Dienstleistungen im Deutschen Caritasverband wurden die dgh und die BAG-HW für meine Vorhaben zu wichtigen Plattformen. Und so dauerte es nicht lange und ich übernahm ein Vorstandsamt. Die Jahre mit dem großen Armutspräventionsprojekt, einer grundlegenden Satzungsreform, Verlegungen der Geschäftsstelle und eine sich radikal reduzierende Mitgliederzahl, da immer mehr Institutionen ihre hauswirtschaftlichen Beratungsangebote reduzierten, haben mich geprägt. Ich blieb.
Heute ist die dgh ein für mich nicht wegzudenkender Ort, um gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Themen voranzubringen. Die Buchprojekte des Fachausschusses und insbesondere auch die Möglichkeiten mit Kolleginnen und Kollegen die Handlungskonzepte der Hauswirtschaft zu definieren und an ihrer Differenzierung zu arbeiten, das begeistert mich. Immer wieder neu."
Martina Feulner
Diplom-Oecotrophologin
H wie Hauswirtschaft. Bildung-Beratung-Supervision
Pellworm

