60 Organisationen - darunter die dgh - appellieren in einem offenen Brief an FDP-Parteichef Christian Lindner, die von Bundesernährungsminister Cem Özdemir geplanten Werbeschranken für Lebensmittel mit einem hohen Zucker-, Fett- oder Salzgehalt zu unterstützen.
Den Brief haben neben der dgh zahlreiche Verbände, u.a. medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften, Kinderrechtsorganisationen, Eltern- und Pädagogikverbände, Verbraucherschutz- und Ernährungsorganisationen sowie Ärzteverbände und Krankenkassen, unterzeichnet. Als wichtiges Instrument zur Förderung einer gesunden Ernährung bei Kindern sehen sie umfassende Werbeschranken für unausgewogene Lebensmittel. Die FDP stelle sich mit ihrer Blockadehaltung gegen den einhelligen Konsens in Wissenschaft und Zivilgesellschaft, dass Werbung für unausgewogene Produkte nachweislich das Essverhalten von Kindern, ihre Präferenzen und das Kaufverhalten in negativer Weise beeinflussen.
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