Bonn/Nürnberg, 10. April 2025 – Am zweiten Messetag der Leitmesse für stationäre und ambulante Pflege in Deutschland, der "Altenpflegemesse 2025", zieht die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) eine erste, positive Zwischenbilanz ihrer Messeteilnahme.
"Schon jetzt können wir von einem erfolgreichen Messeauftritt sprechen", freuen sich Prof.in i. R. Dr. Angelika Sennlaub, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh), dgh-Vorstandsmitglied Martina Schäfer und die dgh-Mitglieder Veronika Schaper und Carola Holler. In diesem Jahr sind am dgh-Stand auch die dgh-Mitglieder Berufsverband Hauswirtschaft und Berufsverband Hauswirtschaftlicher Berufe (MdH) vertreten: Dadurch ist es noch mehr gelungen, den Stand zu einem Treffpunkt für Hauswirtschaftsexpertinnen und -experten und Interessierte, aber auch zum Forum für den interdisziplinären Austausch zu entwickeln. "Unter rund 500 Ausstellenden haben wir hauswirtschaftliche Themen erfolgreich platzieren können. Zudem sind unsere dgh-Fachvorträge auf eine enorme Resonanz gestoßen", so die Zwischenbilanz des Teams.
Das dgh-Messehighlight des zweiten Tages: Die Podiumsdiskussion zum Thema "Wie wollen wir in Zukunft versorgt werden? Eigen- oder Fremdvergabe in Senioreneinrichtungen an den Beispielen Verpflegung und Wäschemanagement". Moderiert von Prof. Dr. Sascha Skorupka, dgh-Vorstandsmitglied, haben Fachleute aus Wissenschaft und Praxis hier die Vor- und Nachteile der Eigenerstellung oder Vergabe an den Beispielen Verpflegung und Wäsche diskutiert.
Neben Prof.in i. R. Dr. Angelika Sennlaub diskutierten Prof.in i. R. Ulrike Arens-Azevêdo, Professorin für Ernährungswissenschaften, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, sowie Thomas Kornblum, Head of Purchasing, Catering and Service, WH Care Holding GmbH und Manuela Fleißner, Hauswirtschaftsleitung, Pur Vital Service GmbH.
Die Diskussion zeigte im Ergebnis eine deutliche Tendenz hin zu den Vorteilen der Eigenerstellung – ob für die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer An- und Zugehörigen, ob für die Flexibilität des Hauses, individuelle Wünsche zu ermöglichen oder auch mit Blick auf zeitliche Ressourcen sind die Erfahrungen positiv.
Auffällig ist das Fehlen wissenschaftlicher Daten in dem Bereich. "Der Bereich ist erfahrungsgesättigt, aber eine Erhebung der tatsächlichen Verhältnisse und eine wissenschaftliche Überprüfung der Argumente wären wichtig, um objektive fachliche Argumente für die Praxis zu haben," betont Prof.in i. R. Dr. Angelika Sennlaub.
Die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) freut sich auf einen weiteren, spannenden Messetag, und lädt Messegäste, ob zur Information oder zum fachlichen Austausch, auf den dgh-Messestand ein. Besuchen Sie uns in Halle 7, Stand 7-449.
Weitere Informationen zur "ALTENPFLEGE 2025/26" finden Sie unter:
www.altenpflege-messe.de/
Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V.
Geschäftsstelle
Dr. Christiane Pakula
Kaiser-Friedrich-Str. 13
53113 Bonn
Tel.: +49 228 9212592
E-Mail: dgh@dghev.de
(Foto, v.l.n.r.: Prof. Dr. Sascha Skorupka, Prof.in i. R. Ulrike Arens-Azevêdo, Prof.in i. R. Dr. Angelika Sennlaub, Manuela Fleißner, Thomas Kornblum und Robert Baumann, rhw | © Carola Holler & Prof. Dr. Sascha Skorupka, dgh)

