Hauswirtschaftliche Betreuung. Der Wegweiser für Förder-, Aktivierungs- und Beteiligungskonzepte der Hauswirtschaft

Die Differenzierungsmöglichkeiten hauswirtschaftlichen Handelns über definierte Konzepte zu beschreiben wird immer wichtiger.

Denn: Ganz gleich, ob hauswirtschaftliche Versorgung, Betreuung oder Therapie - entsprechende Handlungskonzepte leisten einen entscheidenden Beitrag zur Profilbildung der Hauswirtschaft.

Hauswirtschaftliche Handlungskonzepte sind richtungsweisend, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit: In der Altenpflege sind es beispielsweise die Hausgemeinschaften und die Wohngruppen, die neue und ganz andere Anforderungen an die Hauswirtschaft stellen. Im Mittelpunkt steht hier nicht mehr die Versorgung der Bewohner/-innen, sondern ihre Aktivierung und Beteiligung. Teilhabe und die Unterstützung einer möglichst eigenständigen Versorgung sind auch in der Behindertenhilfe die Leitlinie der Zukunft; zudem werden sich durch das Bundesteilhabegesetz auch hier die Rahmenbedingungen für hauswirtschaftliches Handeln verändern. Mit diesen neuen Ansätzen wird auch in sozialen Einrichtungen und Diensten der Alltag mit all seinen Versorgungsaufgaben zu einem wichtigen Förder- und Aktivierungsraum, der systematisch durch privathaushaltsähnliche bauliche Strukturen, aber auch durch entsprechend eingesetzte Mitarbeiter/-innen erschlossen werden wird. Für all diese Aufgaben ist die Hauswirtschaft gut gerüstet.

Das "Handlungskonzept der hauswirtschaftlichen Betreuung" liefert hier eine gute Grundlage, um für verschiedene Bereiche passgenaue Konzepte entwickeln zu können.

Das jetzt veröffentlichte Fachpapier steht als kostenfreier Download unter Publikationen auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft zur Verfügung.